Roland Emmerich

Roland Emmerich

Roland Emmerich ist ein deutscher Regisseur von Katastrophenfilmen, Produzent und Drehbuchautor.

Er wurde 1955 in Deutschland geboren. Später beuchte er die Hochschule für Fernsehen und Film in München. Sein Abschlussfilm Das Arche Noah Prinzip sprengte das Budget. Er wurde fast ausschließlich fremdfinanziert. Darüber hinaus waren Science-Fiction Filme in Deutschland unüblich, wenn dann wurden sie nicht so aufwendig gestaltet. Er wurde 1984 auf den berliner Filmfestspielen zum ersten Mal gezeigt und ein voller Erfolg.

Heute lebt Emmerich, der sich offen dazu bekannte homosexuell zu sein, in Häusern in Los Angeles und London und hat eine Wohnung in Berlin.

Sein letzter Kinofilm 2012 lief gerade in den österreichischen Kinos an. Es wird sich erst zeigen, ob Emmerich damit an seine früheren Erfolge anschließen kann.

Szene aus 10.000 BC

seine bekanntesten Filme:

  • 1984: Das Arche Noah Prinzip
  • 1996: Independence Day
  • 1998: Godzilla
  • 2000: Der Patriot
  • 2004: The Day After Tomorrow
  • 2008: 10.000 B.C.
  • 2009: 2012

18. November 2009. Schlagwörter: , . Alles, Regisseure. Hinterlasse einen Kommentar.

2012

Seit 12. November läuft auch bei uns der neue Katastrophenfilm 2012 von Roland Emmerich. Ein Feuerwerk der special effects sondergleichen.

Genre: Action/Thriller

USA 2009

FSK: ab 14

Dauer: 158 Minuten

2012

2012 Filmposter

Roland Emmerich ist bekannt für seine Verfilmugen des Weltuntergangs und der Bedrohung der Erdbevölkerung. Doch 2012 ist nach The Day After Tomorrow ein weiterer Schritt in animationstechnische Höhen. Wer bei Panoramaaufnahmen vom Entstehen eines Canyons während eines Erdbebens mitten in einer amerikanischen Großstadt und vom Ausbruch eines Megavulkans der sich im Yellowstone Nationalpark auftut, aus dem Staunen nicht herauskommt, wird diesen Film lieben.

2009 finden Wissenschaftler heraus, dass aufgrund von Sonneneruptionen die Temperatur der Erde, vom Kern ausgehend, rasend schnell  ansteigt. Die Regierungsoberhäupter der Elitestaaten entwerfen einen Notfallplan der im sicher eintretenden Falle des “Weltuntergangs” so viele Menschen wie möglich retten soll. Sie lassen in China Schiffe bauen. Sie verkaufen Boardingpässe um jeweils eine Milliarde Euro und wählen genau aus wer mit darf, denn die Organisation muss streng geheim gehalten werden um Anarchie unter den Menschen zu verhindern.

Doch schneller als berechnet steigen die Temperaturen und machen die Erdkruste instabil. Die Platten verschieben sich. Die Folge davon sind Erdbeben auf der ganzen Welt. Im Yellowstone Nationalpark tut sich ein Megavulkan auf. Das Ende der Welt wie wir sie kennen rückt näher, und zwar auf 2012.

2012

Jackson Curtis (John Cusack) erfährt von den geheimen Archen in China und tritt eine spektakuläre Reise an um sich und seine Familie zu retten…

Die oft verbreitete These, dass Emmerichs Weltuntergang auf dem Ende des Maya-Kalenders basiert, ist Unsinn. Zwar wird im Film kurz ein Fernsehbericht über einen Massensuizid in Mexiko, von Menschen die an die Apokalypse glaubten, berichtet, doch ansonsten hat der Film außer dem Jahr nichts mit den hyterischen Ankündigungen gemein. Emmerich wählte das Jahr nur, “…weil er es passend fand.”

Roland Emmerich hat auch in diesem Film einen politischen Hintergrund. Er benennt die schlechte Beziehung zwischen den beiden Großmächten USA und China. Auch Russland wird genannt in Form eines Oligarchen, der für sich und seine Söhne Tickets hat, die Familie von Curtis aber auch mitnimmt. Schon in The Day After Tomorrow flüchtete am Ende die nordamerikanische Bevölkerung nach Mexiko. Lustig ist auch, dass gerade der schwarze Präsident der Vereinigten Staaten von einem Schiff der Marine namens “John F. Kennedy” getötet wird.

Wer sich einen Emmerich ansieht, darf nicht zu realistisch denken. Einen gewaltigen Epos wie diesen, kann niemand, auch nicht mit der Technik von heute, absolut realitisch gestalten. Ein bisschen Humor gehört schon dazu. Bemerkenswert ist, dass dem Regisseur die simpleren Effekte schwerer fallen, als die Kamerafahrten durch eine Stadt die von einem Erdbeben vernichtet wird.

2012

zum Trailer…

Ich gebe diesem Film 49 von 60 möglichen Punkten

Originalität der Handlung: 5

Specialeffects: 10

Qualität der Schauspieler: 8

Computeranimationen: 10

Kurzweiligkeit: 10

Überraschendes Ende: 8

Trotz des niedrigen Punktewerts ist dieser Film auf jeden Fall einen Kinobesuch wert!

15. November 2009. Schlagwörter: , , . Alles, Filme, Kino review. 2 Kommentare.

Pakt der Wölfe

Der letzte Film den ich gesehen habe, war Pakt der Wölfe. Ich fand ihn in der Videothek unter “Horror”, aber ganz so schlimm würde ich ihn dann doch nicht einstufen.

Genre: Action/Horror

Frankreich 2002

FSK: ab 16

Dauer: 140 Minuten

DVD Cover Pakt der Wölfe

Es geht um eine monströse Bestie, die  im vorrevolutionären Frankreich von Ludwig dem XV ein Dorf in einer entlegenen Provinz in Angst und Schrecken versetzt. Immer wieder tötet der vermeintliche Riesenwolf Frauen und Kinder. Diejenigen die einen Angriff überlebt haben, sind gezeichnet und tragen schwere körperliche, wie seelische Wunden davon. Sie berichten immer wieder dieselben Dinge: Die Bestie sehe aus wie ein Wolf, sei groß wie eine Kuh und habe Stacheln am Rücken,…

Nachdem das lokale Militär das Monster, nach monatelanger Jagd nicht einmal zu Gesicht bekommt, schreiten der junge Adelige Grégoire de Fronsac (Samuel Le Bihan) und sein indianischer Freund Mani (Mark Dacascos) ein.

Die beiden stoßen auf einige neue und unerwartete Begebenheiten im Fall der Bestie. Umso interessanter und mysteriöser wird die Geschichte als Grégoire einen Metallstachel der Bestie findet…

zum Trailer…

Ich gebe diesem Film 51 von 60 möglichen Punkten

Originalität der Handlung: 10

Specialeffects: 9

Qualität der Schauspieler: 7

Kostüme/Masken: 9

Kurzweiligkeit: 7

Überraschendes Ende: 9*

*Hiermit möchte ich darauf Hinweisen, dass dieser Eintrag mein erster ist, und das Bewertungssystem noch keinesfalls entgültig feststeht. :)

6. November 2009. Schlagwörter: , . Alles, Filme. 2 Kommentare.

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