Chihiros Reise ins Zauberland

DVD Chihiros Reise ins Zauberland

Chihiros Reise ins Zauberland (Originaltitel: 千と千尋の神隠し) ist ein japanischer Zeichentrickfilm des weltberühmten Anime-Regisseurs Hayao Miyazaki.

Die zehnjährige Chihiro ist gar nicht begeistert von den Umzugsplänen ihrer Eltern. Die haben ein Haus in einem kleinen Vorort gekauft und verlassen somit Tokios Stadtgebiet. Sie verirren sich und stoßen sie auf einen Tunnel. Sie gehen hindurch und gelangen in die Zauberwelt Aburaya. Chihiros Eltern essen in einem leeren Restaurant und werden daraufhin in Schweine verwandelt.

Ein geheimnisvoller Junge namens Haku erscheint und sagt ihr, dass es nur eine Möglichkeit gibt ihre Eltern zu retten: Sie muss für die böse Hexe Yubaba in ihrem Badehaus arbeiten und einige grauenhafte Aufgaben ertragen.

Der Film über die kleine Chihiro und ihr magisches Abenteuer, erzielte in Japan umgerechnet 229,6 Millionen US-Dollar. Weltweit erntete er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 2003 den Oscar für den besten Animationsfilm und 2002 den goldenen Bär der Berlinale. Heute gilt er als der Zeichentrickfilm mit den meisten internationalen Auszeichnungen.

Ich gebe diesem Film 54 von 60 möglichen Punkten

Originalität der Handlung: 10

Zeichnungen: 10

Charaktere: 9

Tiefgründigkeit: 10

Kurzweiligkeit: 8

Überraschendes Ende: 7

23. Januar 2010. Schlagwörter: , , , . Alles, Filme. 2 Kommentare.

Avatar – Kritik

Grandios! Avatar ist ein Film den man unbedingt im Kino gesehen haben muss! Erst durch die 3D-Effekte und die riesige Leinwand kommen die grandiosen Landschaften und Animationen erst zur Geltung.

Der Übergang und das Zusammenspiel von echten Menschen und Computeranimationen ist nahezu überhaupt nicht zu erkennen. Wer sich zurücklehnt und in die fantasitische Welt von Pandora eintaucht wird einen kurzweiligen und actionreichen Kinoabend erleben.

Die fabelhaften Fantasiewelten auf dem Planeten Pandora wurden  zum Teil durch echte Filmsets dargestellt und dann mit animierten Pflanzen und Wesen ergänzt. Doch entgegen den üblichen Animationsfilmen stimmen die Bilder und Szenen bis ins kleinste Detail. Mücken und Glühwürmchen bewegen sich genauso natürlich wie riesige, tigergleiche Fantasiewesen.

Vor allem die Mimik der weiblichen Hauptdarstellerin Zoe Saldana als animierte Na’vi Prinzessin Neytiri überzeugt.

Na'vi Prinzessin Neytiri

Dass James Cameron mit diesem Film einen Grundstein für eine Kultserie gesetzt hat dürfte feststehen. Er schreibt nämlich angeblich schon an einer Vortsetzung.

Ich gebe diesem Film 57,5 von 60 möglichen Punkten

Originalität der Handlung: 10

Animationen: 10

Schauspieler: 9,5

Kostüme/Masken/Sets: 10

Kurzweiligkeit: 10

Überraschendes Ende: 8

20. Dezember 2009. Schlagwörter: , , , . Alles, Filme, Kino review. Hinterlasse einen Kommentar.

Wo die wilden Kerle wohnen

Heute, am 18.12. läuft die Verfilmung des amerikanische Kinderbuchklassiker Wo die wilden Kerle wohnen von Maurice Sendak in unseren Kinos an.

Filmposter Wo die wilden Kerle wohnen

Obwohl die deutsche Fassung des Kinderbuchs mit rund 330 Wörtern auskommt und der gesamte Film eher simpel gehalten ist, sollte man den Tiefgang der Story nicht unterschätzen. Der Regisseur Spike Jonze warf auch einen Blick auf die düstere Seite der Kindheit.

Kinder werden bei diesem Film vor allem sehr viel zu lachen haben. Erwachsene könnten ein wenig überrascht sein, über den schwermütigen Unterton der Produktion.

Die Mutter des kleinen Max (Max Records) bringt einen neuen Liebhaber mit nach Hause. Dies passt Max gar nicht, und so rebelliert er, wie viele andere Kinder und bringt seine Mutter zur Weißglut. Sie schickt ihn ohne Essen auf sein Zimmer. Schmollend sitzt Max in seinem Zimmer und flüchtet sich in eine Fantasiewelt, in der es keine genervte Mutter und auch keinen neuen Liebhaber gibt.

Aber in dieser Welt stößt Max auf andere Wesen. Wilde, große, haarige Monster. Die wilden Kerle. Er überzeugt sie davon, dass er in Wirklichkeit noch viel schrecklicher ist, als sie alle zusammen und lässt sich von ihnen zu ihrem König ernennen. Hilfreich dabei ist wohl, dass er schon die ganze Zeit ein Wolfskostüm trägt.

Doch bald merkt Max, dass auch Könige, wie Eltern Verantwortung für andere tragen müssen. Ihm fehlt seine Mutter und er möchte wieder nach Hause zurückkehren.

18. Dezember 2009. Schlagwörter: , , , . Alles, Filme, Preview. Hinterlasse einen Kommentar.

Alice im Wunderland

Alice

Filmposter Alice im Wunderland

Am 4.3.2010 startet der neue Film von Tim Burton Alice im Wunderland in den österreichsichen Kinos.

Der Film ist eine Fortsetzung von Lewis Carroll’s Alice’s Adventures in Wonderland und Through the Looking-Glass. Tim Burton verwendet neben normalem Schauspiel auch die Technik des motion capture.

Die Hauptrolle der 19jährigen Alice spielt Mia Wasikowska. Auch Johnny Depp ist wieder dabei. Er spielt den verrückten Hutmacher. Helena Bonham Carter mimt die rote Königin und das Gegenstück dazu, die weiße Königin wird von Anne Hathaway dargestellt.

Alice stiehlt sich von einer Party, deren snobistisches Publikum sie nicht ausstehen kann und sie sich langweilt. Sie läuft einem weißen Kaninchen hinterher und klettert in ein Loch, dass sie direkt ins Wunderland führt. Vor einigen Jahren bereits war sie dort, kann sich aber noch nicht daran erinnern.

Das weiße Kaninchen erzählt ihr, dass es sie gesucht und zurückgeholt hat, weil sie die einzige sei, die den Jabberwocky, der das Königreich der roten Königin regiert töten kann. Alice ist verwirrt und kann sich nicht an ihren letzten Besuch im Wunderland und seine Bewohner erinnern. Doch dann entschließt sie sich mit Hilfe ihrer Wunderland Freunde sich auf das Abenteuer einzulassen und bietet dem Jabberwocky mutig die Stirn.

Alice im Wunderland

Ein weiteres technisches Highlight bietet die 3D Version des Films. Zwar wurde bei den Dreharbeiten auf 3D Kameras verzichtet, weil diese das Budget gesprengt hätten, doch die Bilder werden technisch nachbearbeitet, damit auch das besondere Kinovergnügen mit 3D Brille nicht ausbleibt.

Ich werde mir, wie so oft, auch bei diesem Film die Premiere in den österreichischen Kinos nicht entgehen lassen und selbstverständlich dann hier davon berichten.

zum Trailer…

Alice im Wunderland wurde von der “Times online” auf Platz 9 der “50 Biggest Movies Of 2010″ gelistet:

9 Alice in Wonderland

Tim Burton assembles his informal repertory company – Johnny Depp, Helena Bonham Carter, composer Danny Elfman – for this brightly-coloured reinvention of the Lewis Carroll story. Effectively a sequel to the original book, it employs a galaxy of British thesps to portray the denizens of Wonderland. Look for Stephen Fry, Alan Rickman, Michael Sheen, Timothy Spall, Christopher Lee, Paul Whitehouse, Frances de la Tour and Barbara Windsor beneath the layers of CGI and prosthetics. Out in March, it should dominate cinemas over the Easter break.

11. November 2009. Schlagwörter: , , , , , . Alles, Filme, Preview. Hinterlasse einen Kommentar.

Tim Burton

Tim Burton ist einer meiner Lieblingsregisseure. Seine Filme sind immer originell und entführen in verzauberte Welten, die seinesgleichen in den Hollywood Archiven vergeblich suchen.

Tim Burton

Tim Burton

Timothy William Burton wurde am 25. August 1958 in Kalifornien geboren. Seit er 13 ist dreht er regelmäßig Filme. Direkt nach seinem Studium der Trickfilmkunst arbeitete er bei Disney und wirkte unter anderem bei Cap und Capper und Taran und der Zauberkessel mit.

1982 drehte er im Auftrag von Disney seinen ersten Kurzfilm Vincent.

Der erste Spielfilm aus seiner Feder hieß Pee Wee’s Big Adventure. Doch den Durchbruch schafft Burton 1988 mit Beetlejuice. Seither folgten Kultfilme wie Batman, Batman’s Rückkehr, Sleepy Hollow oder Planet der Affen.

1985 lernte er Danny Elfman, einen der wichtigsten Faktoren für die charakteristischen Burton Filme. Elfman ist bei den meisten Filmen für die Musik verantwortlich und schafft es so immer wieder, die düstere, mysteriöse oder durchgeknallte, verrückte Stimmung der Handlung akustisch zu unterstreichen.

Wiederkehrende Schauspieler in seinen Werken sind Johnny Depp und Helena Bonham Carter, mit der er seit 2001 eine Beziehung führt und zwei Kinder hat.

Themen die Tim Burton in seinen Filmen gerne verwendet:

  • Zwei unterschiedliche Welten und ihre Beziehungen zueinander, wie zum Beispiel Erde und Unterwelt, Erde und Weltall.
  • Vater-Sohn-Beziehungen
  • Tod und das Leben danach
Corpse Bride

Szene aus Corpse Bride

ein paar seiner besten Filme:

  • 1982: Vincent (Kurzfilm)
  • 1985: Pee-Wee’s irre Abenteuer
  • 1988: Lottergeist Beetlejuice
  • 1989: Batman
  • 1990: Edward mit den Scherenhänden
  • 1992: Batmans Rückkehr
  • 1994: Ed Wood
  • 1996: Mars Attacks!
  • 1999: Sleepy Hollow
  • 2001: Planet der Affen
  • 2003: Big Fish
  • 2005: Charlie und die Schokoladenfabrik
  • 2005: Corpse Bride
  • 2007: Sweeney Todd
  • 2009: Alice im Wunderland

Im Red Bulletin (5/2010) gab es auf Seite 29 ebenfalls

ein cooles Portrait von Burton.

10. November 2009. Schlagwörter: , . Alles, Regisseure. Hinterlasse einen Kommentar.

Benjamin Button

Es ist zwar schon länger her, dass Der seltsame Fall des Benjamin Button im Kino war, aber schließlich hat noch nicht jeder den jüngsten Streifen mit Brad Pitt gesehen.

Genre: Drama/Fantasy

USA 2008

FSK: ab 12

Dauer: 159 Minuten

Benjamin Button

Der seltsame Fall des Benjamin Button Filmposter

“Mein Name ist Benjamin Button, und ich wurde unter ungewöhnlichen Umständen geboren.”

Die Geschichte von Benjamin Button ist die Geschichte eines ganz besonderen Lebens. Basierend auf einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald, führt der Film sein Publikum durch ganz verschiedene Abschnitte des 20. Jahrhunderts.

In New Orleans am Ende des ersten Weltkriegs 1918 wird ein Junge geboren. Seine Mutter stirbt bei der Geburt, doch statt ihrem letzten Wunsch, sich um das Kind zu kümmern nachzukommen, flüchtet der Vater und setzt seinen neugeborenen Sohn auf der Treppe eines Seniorenheims aus.

Hilflos und allein, findet die Schwarze Queenie, die sich um die alten Leute im Heim kümmert und selbst keine Kinder bekommen kann, das Bündel mit dem verlassenen Baby vor. Doch als sie dem Kind ins Gesicht blickt bekommt sie einen Schock: Der Kleine sieht aus wie einer ihrer Bewohner im Altersheim. Er ist fast blind und leidet an Arthritis, ob er überhaupt hören kann was um ihn herum geschieht ist ungewiss. Queenie schließt ihn dennoch in ihr Herz und beschließt ihn zu behalten und ihn bis zu seinem Tod, der laut Arzt nicht lange auf sich warten lässt, zu versorgen.

Doch Benjamin (Brad Pitt) wächst und wird dabei immer jünger! Er lernt zu laufen, erlebt den zweiten Weltkrieg und denkt dabei immerzu an seine beste Freundin Daisy (Cate Blanchett). Es war Liebe auf den ersten Blick als sie sich als Kinder kennenlernten. Als beide ungefähr 40 Jahre alt sind und sich somit altersmäßig annähern, beginnen sie eine Beziehung und werden miteinander glücklich. Doch das Glück gemeinsam alt zu werden sei ihnen nicht gewährt, denn Benjamin wird immer jünger…

zum Trailer…

Ich gebe diesem Film 53 von 60 möglichen Punkten

Originalität der Handlung: 10

Specialeffects: 9

Qualität der Schauspieler: 9

Kostüme/Masken: 10

Kurzweiligkeit: 8

Überraschendes Ende: 7

9. November 2009. Schlagwörter: , . Alles, Filme. Hinterlasse einen Kommentar.

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